Warum ich ein christlicher Genießer bin
Mehr als je zuvor bin ich der Überzeugung, dass zu viele Christen einfach nur an Jesus “glauben” ohne Ihn wirklich zu genießen und dass zwischen diesen beiden “Varianten” der Nachfolge Welten liegen! Einige sind sogar der Überzeugung, dass Christsein und Genuss überhaupt nicht zusammen gehören, obwohl uns die Lust an Gott nicht nur gestattet, sondern geboten wurde (Ps. 37,4). Es kam einer „Bekehrung“ gleich, als bei mir der Groschen fiel, dass das Streben nach Gottes Ehre praktisch dasselbe ist, wie die Suche nach meinem größten Glück – als mir dämmerte, dass Gott dann am meisten verherrlicht wird, wenn ich meine größte Freude an Ihm habe.
Seither verfolge ich, wenn auch mit wackligen Knien, dieses eine Ziel: Gott zur zentralsten Quelle meines Lebens zu machen und bei Ihm meinen Lebensdurst zu stillen. Wenn ich mit großen Schlucken aus dieser Bergquelle trinke, dann wird Gott als Geber geehrt und das anschließende genüssliche Ahhhhhhhh ist Ausdruck meines Lobs, das meine Freude vollkommen macht. Zugegeben, diese Bergtour ist oft mühsam und steil - aber sie lohnt jeden Einsatz! Es gibt eben nichts Besseres, als zu schmecken und zu sehen wie gut und gewaltig unser Gott ist - und deshalb will ich ein christlicher Genießer sein!
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